Karpfenpfeufer besuchen Karpfenpfeifer

Wickendorf.-  Der diesjährige Seniorenausflug von AWO,VdK und SPD Wickendorf führte zur Karpfenpfeiferstadt Zeulenroda Triebes ins nahe Thüringer Vogtland. Diese Fahrt war besonders interessant da sich beide Orte wenn auch mit anderem Hintergrund Karpfenpfeifer nennen.

Zunächst wurde die Reisegruppe im Sitzungssaal des berühmten Rathauses vom ersten Bürgermeister Dieter Weinlich empfangen und herzlich begrüßt. Das Rathaus ein klassizistischer Monumentalbau wurde von 1825 bis 1827 nach Plänen des Zeulenrodaer Strumpfwarenverlegers Christian Heinrich Schopper (1787 – 1864) errichtet. In Harmonie und baukünstlerischem Ausdruck wurde und wird dieser palazzoartige Rathausbau oft gerühmt und ist für die Stadt von unschätzbarem Wert.

Bürgermeister Weinlich freute sich über das Zusammentreffen von Karpfenpfeifern aus Franken und Thüringen und hoffte auf einen Ausbau der Beziehungen. In seiner Ansprache erläuterte Bürgermeister Weinlich geschichtliches und aktuelles aus der über 17.000 Einwohner zählenden Stadt. Zu DDR Zeiten war Zeulenroda von der Möbel und Strumpfwaren Industrie geprägt, diese Betriebe seien nach der Wende verschwunden, heute werden hauptsächlich von der Firma Bauernfeind medizinische Produkte hergestellt.

Harald Fehn der die Fahrt und das Zusammentreffen in Zeulenroda organisierte übergab einen aus Holz geschnitzten Karpfen als Schnupftabaksdose und bot dem Bürgermeister eine freundschaftliche Prise an. Die mitgereisten Vereinsvertreter übergaben ihrerseits neben den offiziellen Chroniken von Teuschnitz und Wickendorf auch Tonträger der Wickendorfer Musikanten.

 Nach dem Essen führte der Zeulenrodaer Nachtwächter in historischer Uniform die Gäste durch die alte Innenstadt. Erster halt war am Karpfenpfeiferbrunnen an dem der Nachtwächter die Geschichte wie es zum Namen Karpfenpfeifer kam erzählte. In der Dreieinigkeitskirche der Evangelischen Gemeinde die auch als Konzertsaal genutzt wird gab der Kantor neben Informationen auch ein kleines Konzert. Der Rundgang endete am Städtischen Museum mir seinen sehr interessanten Ausstellungen.

Danach ging’s zum Kaffeetrinken an den Strand des Stausees der Talsperre Zeulenroda. Den Tagesabschluss bildete ein Rundgang durch das sehr Interessante Tiergehege am Stadtrand.

 

Harald Fehn

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Verfasst von Bernd Seitz am 09.10.2013


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